1. Schritt 1

    Autoversicherungen vergleichen

  2. Schritt 2

    Autoversicherung wechseln

  3. Schritt 3

    Bis zu 850 Euro pro Jahr sparen

KFZ Haftpflichtversicherung

Diese Versicherung wird vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben. Das bedeutet, dass man ohne diese Versicherung kein Fahrzeug zulassen kann und auf keinen Fall am Straßenverkehr teilnehmen darf. Bei der Zulassung eines Fahrzeuges beim Straßenverkehrsamt muss eine Versicherungsbestätigungskarte im Volksmund auch Deckungskarte vorgelegt werden. Der Gesetzgeber hat diese Versicherung als Pflichtversicherung eingeführt, damit ein geschädigtes Verkehrsopfer seine berechtigten Ansprüche durchsetzen kann und der Schädiger auch finanziell in der Lage sein muss, selbst größere Schäden zu bezahlen.

Eine KFZ-Haftpflichtversicherung deckt das Risiko von Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die durch den Gebrauch des jeweiligen Fahrzeuges entstehen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Schäden am eigenen Fahrzeug oder Person übernommen werden. Der Geltungsbereich der Versicherung ist Europa. Erweiterungen sind meist mit Aufschlag möglich.

Da die KFZ-Haftpflichtversicherung von dem Gesetz vorgeschrieben wird, hat der Versicherer nicht das Recht, einen potenziellen Kunden die Deckung im Rahmen einer Haftpflichtversicherung zu verwehren. Außer der Versicherungsnehmer hatte ein Fahrzeug bei der Gesellschaft versichert und ist durch Nichtzahlung einer Prämie, arglistige Täuschung oder Drohungen gegen die Versicherung negativ aufgefallen.

Eine KFZ-Haftpflichtversicherung übernimmt die gesetzliche Schadenersatzpflicht des Versicherungsnehmers, die durch den Besitz und den Gebrauch des Fahrzeuges entsteht. Sie umfasst sowohl Personen-, Sach-, wie auch Vermögensschäden. Vermögensschäden sind die Schäden, die entstehen, wenn man durch einen Unfall zum Beispiel einen wichtigen Geschäftstermin nicht einhalten kann und man dadurch ein Geschäft nicht bekommt. Sachschaden ist der Schaden am KFZ und allen persönlichen Teilen, die sich darin befinden. Der Personenschaden bezieht sich auf den Verunfallten und dessen Begleiter.

Sobald die Regulierung abgeschlossen ist, teilt der Versicherer die Aufwendungen für den Schadenfall mit. Gemäß den Tarifbestimmungen für die Kraftfahrzeugversicherung hat man dann sechs Monate Zeit, die Regulierungskosten dem Versicherer zurückzuerstatten und damit eine Belastung des Schadenfreiheitsrabattes im nächsten Kalenderjahr zu vermeiden.