1. Schritt 1

    Autoversicherungen vergleichen

  2. Schritt 2

    Autoversicherung wechseln

  3. Schritt 3

    Bis zu 850 Euro pro Jahr sparen

Neue Schadenfreiheitsklassen: Vor- und Nachteile

In der Autoversicherung wird es im Jahr 2013 turbulent. Neben den routinemäßigen Anpassungen der Regional- und Typklassen bessert ein Großteil der Assekuranzen auch bei den Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) nach. Die obere Prämiengrenze der SF-Klasse wird von vielen Gesellschaften künftig stärker als bisher begrenzt.

Junge und erfahrene Autofahrer profitieren

Davon profitieren vor allem Fahranfänger. Bisher mussten sie bis zu 240 Prozent Aufschlag auf den Basisbeitrag hinnehmen. Nun senkt ein Großteil der Autoversicherer den Einstiegssatz deutlich ab. Die „Umbauarbeiten“ können auch langjährigen Autofahrern Vorteile bringen. Enden die SF-Klassen aktuell oft noch bei 25, werden die Staffeln in Zukunft bis zu 35 schadenfreien Jahren ausgedehnt. Das erhöht den möglichen Schadenfreiheitsrabatt und schmälert zugleich die Autoversicherungsprämie.

Die Anpassungen greifen in aller Regel nur bei Neukunden. Überhastet sollten Sie deshalb die Autoversicherung jedoch nicht wechseln. Prüfen und vergleichen Sie die Vertragskonditionen verschiedener Angebote genau, da manche Gesellschaft mit der Änderung der SF-Klassen zeitgleich den Basisbeitrag angehoben hat oder dies für kommendes Jahr plant. Diese Anhebung kann die Vorteile der höheren Schadenfreiheitsrabatte wieder zunichtemachen.

Viele Autoversicherungen streichen den beliebten Rabattretter

Im Zuge der Änderungen streichen viele Gesellschaften zudem einen beliebten Bonus – den Rabattretter. Ohne Rabattretter löst ein Schaden automatisch die Umgruppierung in eine schlechtere SF-Klasse aus. Der SF-Rabatt sinkt, damit verteuert sich die Kfz-Versicherungsprämie für den Kunden.

Bisher war der Retter in vielen Verträgen ohne Aufpreis integriert. Ab der SF-Klasse 25 wurde er „aktiviert“. Sein Nutzen: Meldet der Versicherte seiner Gesellschaft einen Schaden, wird er bei Anwendung des Rabattretters nur geringfügig zurückgestuft, seine Schadenfreiheitsrabatte bleiben bestehen. Wurde der Bonus jedoch einmal in Anspruch genommen, ist er gewissermaßen „aufgebraucht“ und kann kein zweites Mal genutzt werden.
Als Ersatz für den gestrichenen Rabattretter bieten die Gesellschaften meist einen sogenannten Rabattschutz an. Die Grundidee ist vergleichbar: Nach einem Schaden bleiben Sie als Versicherter in derselben SF-Klasse und behalten die daraus resultierenden Prozente.

Alternative Rabattschutz hat Licht- und Schattenseiten

In der Regel kann der Fahrzeughalter den Rabattschutz ab 23 Jahren und der SF-Klasse 4 sowie einer schadenfreien Bilanz in den zurückliegenden zwölf Monaten in den Vertrag aufnehmen lassen. Die Nachteile: Der Schutz ist kostenpflichtig, der Aufpreis beträgt zwischen 10 und 20 Prozent.

Er ist zudem an die jeweilige Versicherungsgesellschaft gekoppelt. Bei einem zurückliegenden Schaden verlieren Sie bei einem Wechsel der Autoversicherung den Rabattschutz und werden in eine schlechtere SF-Klasse eingestuft. Das hemmt Ihre Flexibilität und Sie können das große Sparpotenzial durch einen Tarifwechsel nicht voll nutzen.

Nicht alle Autoversicherungen verbannen den Rabattretter aus ihren Verträgen. Um schnell preiswerte Tarife mit integriertem Rabattretter zu finden, ist ein Auto-Versicherungsvergleich ratsam. Überzeugen Sie sich selbst und starten Sie jetzt den großen Versicherungsvergleich für Ihr Fahrzeug.